{"id":99925,"date":"2026-01-02T14:00:32","date_gmt":"2026-01-02T14:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.novarion.systems\/?p=99925"},"modified":"2026-01-07T09:56:14","modified_gmt":"2026-01-07T09:56:14","slug":"technologische-intelligenz-setzt-die-natuerliche-evolution-fort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.novarion.systems\/de\/news\/technologische-intelligenz-setzt-die-natuerliche-evolution-fort\/","title":{"rendered":"Technologische Intelligenz setzt die nat\u00fcrliche Evolution fort"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading uncode_shortcode_id=&#8220;659618&#8243;]Technologische Intelligenz setzt die nat\u00fcrliche Evolution fort[\/vc_custom_heading][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]Trotz noch geringer Rendite bei Milliardeninvestitionen zeigt technologische Intelligenz Potenzial f\u00fcr eine massive Produktivit\u00e4ts- und Wohlstandsteigerung in den n\u00e4chsten zehn Jahren, so Georg Gesek im Gespr\u00e4ch. Sie eifere zunehmend erfolgreich dem evolution\u00e4r entstandenen menschlichen Gehirn nach. Ein Ersetzen durch die Maschine drohe dem Menschen aber nicht.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;99919&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;626451&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]F\u00fcr Georg Gesek ist der Begriff \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz\u201c potenziell irref\u00fchrend, als ob k\u00fcnstlich geschaffene Intelligenz etwas ganz anderes als die evolution\u00e4r entstandene sei. Stattdessen betont der Wiener Physiker, Elektro-Ingenieur und CEO des HPC-Spezialisten Novarion Systems: \u201eIntelligenz ist die F\u00e4higkeit, Probleme zu l\u00f6sen\u201c.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]Damit mache es keinen fundamentalen Unterschied, \u201eauf welcher Hardware sie l\u00e4uft\u201c, ob also Menschen oder Maschinen Probleme angehen. Gesek spricht deswegen bevorzugt von einer technologischen statt einer k\u00fcnstlichen Intelligenz. Zudem sei es m\u00fc\u00dfig zu diskutieren, ob diese bereits das Attribut \u201eintelligent\u201c verdiene: \u00fcberall wo neuronale Netze \u201eL\u00f6sungen finden, die der Mensch vorher nicht gefunden hat, ist das eben Intelligenz\u201c.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]Die Technik habe sich dabei mit gutem Grund das menschliche Gehirn zum Vorbild genommen. Auch wenn bislang erste Ann\u00e4herungen entstehen und marktg\u00e4ngigen gro\u00dfen Sprachmodellen noch Kernf\u00e4higkeiten wie das kontinuierliche Lernen mit einem flexiblen Einsatz des Kurz- und Langzeitged\u00e4chtnisses fehlen, werden doch zunehmend \u201eim Denken uns die Maschinen immer \u00e4hnlicher\u201c. Dies zeige auch Google mit aktuellen Forschungen an einem solchen \u201enested learning\u201c f\u00fcr KI-Systeme.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]In der Folge #60 der DataCenter Diaries \u201eGeorg Gesek: Es gibt nur eine Intelligenz und so ist KI die n\u00e4chste Evolutionsstufe\u201c diskutiert Georg Gesek im Gespr\u00e4ch mit der Chefredakteurin von DataCenter-Insider Ulrike Ostler das Verh\u00e4ltnis zwischen nat\u00fcrlicher und technologischer Intelligenz und wieso letztere \u201eeine konsequente Fortsetzung der nat\u00fcrlichen Evolution mit technologischen Mitteln\u201c sei.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;897240&#8243;]Die Podcast-Folge #60 der DataCenter Diaries findet sich auf <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/1Vwq6329BThWUwEB1e7vrB\">Spotify<\/a>, <a href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/us\/podcast\/datacenter-diaries\/id1670945852\">Apple Podcasts<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.deezer.com\/de\/show\/5724757\">Deezer<\/a>, und <a href=\"http:\/\/music.amazon.de\/podcasts\/94ede8a3-cddb-4017-a7a1-21c2252b2d0b\/datacenter-diaries\">Amazon Music<\/a>.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]Zudem geht es darum, wieso Informationen keinen inh\u00e4renten Wahrheitsgehalt besitzen und wie KI-Modelle auf menschlich definierte Referenzrahmen angewiesen bleiben werden, wie Europa mit den USA und China mithalten kann und wieso daf\u00fcr die Ausschreibungsregeln der Europ\u00e4ischen Union grunds\u00e4tzlich ge\u00e4ndert werden m\u00fcssen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading uncode_shortcode_id=&#8220;195418&#8243;]Kooperation zwischen Mensch und Maschine produktiver als Konkurrenz[\/vc_custom_heading][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]Eine Gef\u00e4hrdung der Relevanz menschlichen Denkens sieht Gesek so nicht nahen. Gewiss k\u00f6nne mittlerweile jedes Schachprogramm gegen einen Menschen gewinnen. Doch noch gr\u00f6\u00dfere Vorteile erziele die Maschine, wenn sie sich mit einem Menschen \u00fcber ihre Z\u00fcge abspreche. \u201eObwohl der Mensch schlechter spielt als der Computer, zusammen sind Mensch und Maschine noch immer st\u00e4rker als eine Maschine ohne Menschen\u201c. Der Novarion-CEO und QMware-Mitgr\u00fcnder f\u00fcgt an: \u201eUnsere technologische Intelligenz, die wir f\u00fcr verschiedene Einsatzgebiete entwickeln, wird mit uns zusammenarbeiten und wir werden ihr nat\u00fcrlich beibringen, dass sie gerne mit uns zusammenarbeitet\u201c.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]Auch Gesek will nicht \u00fcbersehen, dass technologische Intelligenz \u201esehr, sehr unausgereift ist.\u201c Trotz Milliardeninvestitionen, auch in den Ausbau von Datacenter-Kapazit\u00e4ten, findet \u201eder KI-Einsatz in Enterprises oder in gro\u00dfen Organisationen sehr verhalten statt\u201c, es gebe \u201enoch einen relevanten \u00f6konomischen Gap\u201c.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]Dennoch gibt sich Gesek zuversichtlich. \u201eDas ist keine [KI-]Blase\u201c und die Investitionsvolumen h\u00e4tten gute Gr\u00fcnde: \u201eWir wissen, was in den n\u00e4chsten f\u00fcnf bis sieben Jahren alles m\u00f6glich sein wird\u201c. Auch wenn die genaue technische Implementierung noch nicht festst\u00fcnde, \u201ewissen wir, was wir tun m\u00fcssen, um immer leistungsf\u00e4higere und intelligentere technologische Intelligenz zu bauen. Es ist letztlich deutlich besser geplant, als es von au\u00dfen aussieht\u201c.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading uncode_shortcode_id=&#8220;117678&#8243;]Frage ist nicht, ob KI Wohlstand steigert, sondern wie man diesen verteilt[\/vc_custom_heading][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]Damit gleiche der KI-Boom gerade nicht der Dotcom-Blase der Jahrtausendwende. Anders als damals bringen, so Gesek, KI-Technologien messbare Ergebnisse. Denn auch ein beispielhafter Return on Investment von lediglich 10 Prozent vermittle dennoch eine Erfahrung dessen, was m\u00f6glich sei. Und \u201ewir wissen, was wir technisch implementieren m\u00fcssen, damit wir nicht nur die anderen 90 Prozent noch schaffen, sondern eben deutlich dar\u00fcber hinausgehen\u201c. Linear ansteigenden Investitionen st\u00fcnde so das Potenzial exponentiell steigender KI-F\u00e4higkeiten gegen\u00fcber.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;824919&#8243;]Gesek ist somit davon \u00fcberzeugt, dass KI bereits \u201ein drei bis f\u00fcnf Jahren massive Return on Investments\u201c generieren und \u201ein den n\u00e4chsten zehn Jahren weltweit einen massiven Wohlstandsgewinn\u201c hervorbringen wird. Eine akute Aufgabe f\u00fcr Gesellschaft und Politik sei so vielmehr, sich darauf vorzubereiten und sich mit einer angemessenen Verteilung des Wohlstandszuwachses zu besch\u00e4ftigen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz noch geringer Rendite bei Milliardeninvestitionen zeigt technologische Intelligenz Potenzial f\u00fcr eine massive Produktivit\u00e4ts- und Wohlstandsteigerung in den n\u00e4chsten zehn Jahren, so Georg Gesek im Gespr\u00e4ch. Sie eifere zunehmend erfolgreich dem evolution\u00e4r entstandenen menschlichen Gehirn nach. 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